"Frau Ernst können Sie mal kurz über meine Bewerbung schauen?"


Kennt ihr diese Anfragen von Schülern? Meistens kommen sie samstags um 23.47 Uhr und in uns kämpft sofort Engelchen und Teufelchen.


Engelchen sagt: "Super, der Schüler hat aber Vertrauen in mich und fragt NUR mich."

Teufelchen antwortet: "Der Schüler nutzt aber auch alles aus, was es gibt und es ist unverschämt, um so eine Uhrzeit den Lehrer zu belästigen."

Engelchen flüstert dir zu: "Schreib sofort zurück, dann weiß der Schüler, dass du seine Nachricht gelesen hast und er merkt, dass du absolut engagiert bist."

Teufelchen ist entsetzt und sagt: "Der Schüler spinnt doch, soll er mal bis Montagmittag warten und dann werde ich ihm sagen, dass das nicht meine Aufgabe ist. Ich hab jetzt Wochenende!"


Ich höre immer auf das Engelchen. Teufelchen kommt nicht zu Wort. Die Coronapandemie hat uns zwar räumlich von den SchülerInnen getrennt. Aber durch die technischen Hilfsmittel sind die Schülerinnen über die Hintertür in unser Wohnzimmer einzgezogen und sie sind uns manchmal näher als wir es haben möchten. Trotzdem mag ich diese neue Nähe zu den SchülerInnen. Es ist einfacher geworden ihnen Dinge mitzuteilen, denn auch sie sind jetzt für uns erreichbarer geworden.


Wie geht es euch mit der 24/7 Erreichbarkeit?



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